Idee

Die Dominik-Brunner-Stiftung und die Johanniter-Unfallhilfe setzen sich ab sofort als Partner gemeinsam für sozial benachteiligte Kinder in München-Ramersdorf ein. Das dort bestehende Kinder- und Jugendhaus der Johanniter wird durch die Stiftung ausgebaut, die Johanniter werden es als Träger betreiben.

Bild Dominik Brunner Haus der Johanniter

Aus zurzeit 30 Plätzen werden mit der Eröffnung des neuen "Dominik-Brunner-Hauses der Johanniter"  ca. 100 Plätze zur individuellen Förderung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Präsentation Modell Dominik Brunner Haus

Bild von li. nach re.: Alois Meier (Vorstandsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung),
Uli Hoeneß (Kuratoriumsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung),
Martin Swoboda (Vorstand der Johanniter)
bei der Vorstellung des Modells des zukünftigen Dominik-Brunner-Hauses der Johanniter

 

Die bisherigen drei Hortgruppen sollen um weitere drei Hortgruppen (10-12 Kinder pro Gruppe) auf insgesamt sechs erweitert und um eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen sowie einer Kinderkrippe mit 12 Plätzen ergänzt werden. Insgesamt können so bis zu 100 Kinder und Jugendliche betreut und gefördert werden.

"Im Kinder- und Jugendhaus beweisen die Johanniter seit 2009 eindrucksvoll, dass es durch individuelle Fördermaßnahmen möglich ist, den Teufelskreis aus Armut, niedriger Bildung und fehlenden Zukunftschancen zu durchbrechen. Mit der Erweiterung zum "Dominik-Brunner-Haus der Johanniter" ermöglichen wir künftig eine durchgehende Betreuung vor Ort vom ersten bis zum vierzehnten Lebensjahr", so Alois Meier, Vorsitzender des Vorstands der Dominik-Brunner-Stiftung. "Unser Ziel ist es, zum einen die Integration sozial benachteiligter Kinder in die Gesellschaft und die damit verbundenen Fähigkeiten der friedlichen Konfliktlösungen weiter zu fördern, zum anderen möchten wir mit dem Namen des Hauses das Andenken an Dominik Brunner und dessen Zivilcourage bewahren."

"Der Bedarf an individueller Förderung, die über die Betreuung in Regeleinrichtungen hinausgeht, ist in den Stadtteilen Ramersdorf und Neuperlach groß. Das Johanniter-Kinderhaus ist eine intensive Form der Hilfe, die hier dringend benötigt wird. Die Warteliste ist zurzeit entsprechend lang", berichtet Martin Swoboda, Mitglied der Regionalvorstands der Johanniter. "Durch die Zusammenarbeit mit der Dominik-Brunner-Stiftung sind wir künftig in der Lage, deutlich mehr Kindern und Familien zu helfen. Die Ergänzung der Einrichtung um eine Kinderkrippe und einen Kindergarten erweitert zudem unsere Möglichkeiten, Familien in München von Anfang an über einen längeren Zeitraum zu unterstützen."

Die Bemühungen der Johanniter im Kinder- und Jugendhaus sind preisgekrönt: Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und die Deutsche Bank haben dem Johanniter Kinderhaus im Herbst 2013 den Titel "Ausgezeichneter Ort 2013/14" verleihen und dabei betont, dass das Johanniter Kinder- und Jugendhaus Brücken baue: von der Familie und der Clique in die Gemeinschaft, von der Bildung heute in die Chancen von morgen, von der Isolation in die Integration, von der grauen Gegenwart in eine aussichtsreiche Zukunft.

Bild Presseerklärung der Johanniter

Bild von li. nach re.: Alois Meier (Vorstandsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung),
Dr. Maria Kurz-Adam (Jugendamtsleiterin der Stadt München),
Martin Swoboda (Vorstand der Johanniter),
Renate Schemann (Leiterin des Kinder- und Jugendhauses der Johanniter in München-Ramersdorf),
Axel Markwardt (Kommunalreferatsleiter der Stadt München) und
Uli Hoeneß (Kuratoriumsvorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung)
bei der Pressekonferenz am 27.02.2014