Jahreshauptversammlung 2018

Zur Jahreshauptversammlung am 20 März konnte Vorsitzender, Landrat Peter Dreier, zahlreiche Gäste begrüßen, darunter seinen Landratskollegen Josef Laumer aus dem Landkreis Straubing-Bogen, die Vorstandsvorsitzende der Dominik- Brunner Stiftung, Monika Weinl und das Kuratoriumsmitglied Alois Meier. Ein besonderes Willkommen galt den Hauptakteuren der Jahreshauptversammlung Ralph Kappelmeier und Nico Witte,  die im zweiten Teil der Versammlung ihr Programm „pack mas“ vorstellten. Bürgermeister Ludwig Robold freute sich in seinem Grußwort darüber,  dass der Verein eine enge Verbindung zu Ergoldsbach pflege.

In seinem Tätigkeitsbericht ging Peter Dreier auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins und der Stiftung ein.  In sieben Ausgaben eines Newsletters wurden die Mitglieder regelmäßig über Aktivitäten des Vereins und der Stiftung informiert. So warb man immer wieder mit Infoständen für die Förderung von Zivilcourage, so z.B. auf der großen Messe BAU 2017 oder beim Niederbayerischen Lehrertag des  Partners BLLV Niederbayern. Die Beteiligung beim Ergoldsbacher Rogatelauf, im letzten Jahr mit prominenter Laufbeteiligung von Bernd Sibler, Mitglied im Verein und mittlerweile neuer bayerischer Bildungsminister oder ein Benefizradeln auf der Ergoldsbacher Gewerbeschau sorgten für Einnahmen zur Unterstützung von „pack ma’s“. Zusammen mit der Dominik-Brunner-Stiftung  wurden gefördert das Dominik-Brunner Haus in Ergoldsbach und die Ausbildung von Schulbuslotsen im Projekt „cool to school“ durch die Freiwilligenagentur Landshut. Mit einer großen Spende von 3000€ konnte das Dominik-Brunner Haus in München unterstützt werden. „Die offizielle Einweihung dieses Hauses war sicherlich für Verein und Stiftung das Highlight  des Jahres“,  so Peter Dreier.


Dreier bedankte sich bei allen  Mitgliedern für die finanziell so wichtige Beitragsunterstützung und bei den vielen weiteren Sponsoren, die die Idee der Zivilcourage unterstützten: Praxis Dr. Rieß, Sparkasse Niederbayern-Mitte, der FC Bayern Fan-Club Altomünster , der Raiffeisenbank Ergoldsbach, der AOK Landshut, der Spardabank Ostbayern, der Belegschaft der Firma Franz Banke GmbH, dem Polizeiorchester München, vor allem aber auch bei den „Freunden moderner Tanzmusik“, die mit einer letzten großen Tanzparty 2017 ihre Vereinstätigkeit beendeten und in neun Jahren 18.000€ für die Dominik-Brunner Stiftung spendeten.


Dreier dankte besonders auch allen, die  ehrenamtlich und aktiv die Idee von Zivilcourage in zahlreichen Aktionen weitertrugen: Volle Erfolge waren wieder die Zivilcourage-Seminare der Aktion Münchner Fahrgäste in Kooperation  mit dem MVV und der Bundespolizei in München, für die Auszubildenden der  Erlus AG in Neufahrn, bei der Firma Elektro Bauer und mehrfach im Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe in Vilsbiburg. „Je mehr junge Menschen wir mit unseren Kursen erreichen, desto mehr Menschen sind bereit und in der Lage, in Notsituationen anderen zu helfen“, so Vorsitzender Dreier.


Zum Schluss machte Peter Dreier auf personelle Veränderungen in der Stiftung aufmerksam: Alois  Meier wechselte aus dem Vorstand ins Kuratorium, in das auch Peter Dreier selbst berufen wurde. Neu im Vorstand der Stiftung sind Monika Weinl, die auch den Vorsitz übernahm und Sebastian Hutzenthaler. Sicherlich überraschend für alle kam der Rückzug des langjährigen Mitglieds im Stiftungsvorstand Bruno Mieslinger.

Im zweiten Teil der Versammlung lernten die Mitglieder das Präventionsprogramm „pack mas“ anschaulich kennen, hieß es doch für einige, beim „Busspiel“ als Akteure dabei zu sein und hautnah zu erleben, wie man sich als bedrohter Jugendlicher fühlt, wie man zu Hilfe kommen kann und zwar immer so, dass man sich selbst nicht in Gefahr bringt.


Die Münchner Hauptkommissare Kappelmeier und Witte zeigten exemplarisch einige Situationen im Alltagsleben, wo couragierte Hilfe gebraucht wird, vor allem aber, wie man diese leisten kann. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband und der Dominik-Brunner Stiftung wurden mittlerweile Bayernweit über 2500 Lehrkräfte aller Schularten zu Multiplikatoren ausgebildet, um mit Schülerinnen und Schülern Gewaltprävention zu trainieren.